Archiv der Kategorie 'OSI'

* Bericht aus dem Institutsrat am 26.10.16 *

Bei der letzten I-Rat Sitzung wurde die Ausschreibung für die W2 Professur Politische Bildung und Politikdidaktik beschlossen. Dabei handelt es sich um die Nachfolge von Peter Massing, der sich im Ruhestand befindet und von Sabine Achour vertreten wird. Der Ausschreibungstext enthält neben den üblichen Formalien die Anforderungen Forschung zu den Themen „Migration und/oder Diversity“ sowie „politische Bildung für Lernende mit Migrationshintergrund“. Diese inhaltlich spannende Ausrichtung der Professur begrüßen wir.

Des Weiteren haben wir dafür argumentiert, dass für eine Professur der politischen Bildung auch eine Auseinandersetzung mit dem Holocaust und der NS-Zeit wichtig sind, im Sinne Adornos „Erziehung nach Ausschwitz“. Zumal keine andere Professur sich dezidiert damit auseinandersetzt und diese Möglichkeit auch bei den Ausschreibungen für die Professuren Politik & Recht sowie politische Soziologie seitens des Instituts vergeben wurden. Die Profs entgegneten mit dem Standartargument, dass dies das Bewerber*innen-Feld zu stark verengen würden. Als Kompromiss wurde sich darauf geeignet die Formulierung „Kenntnisse des Rechtsextremismus, auch in seiner historischen Dimension“ als wünschenswert aufzunehmen. Dies entspricht zwar nicht ganz unserem Vorschlag, kann unseres Erachtens aber im Zweifelsfall helfen, bei gleicher Eignung eine*n coolere*n Kandidat*in vorzuziehen.

Sabine Kropp merkte im Übrigen an, der allgemeine Begriff Extremismus doch ausreichen würde und alles abdecke. Damit stoß sie im Institutsrat jedoch auf keine Zustimmung.

Außerdem haben wir beantragt, dass im nächsten I-Rat über die neuen Regelungen zur Copyright Verwertung für Blackboard gesprochen wird. Interessanterweise waren sich in diesem Punkt ausnahmsweise alle Statusgruppen einig, dass es sich dabei um eine riesige Katastrophe handelt.

Der neue Rahmenvertrag mit der VG Wort wird dazu führen, dass ab 01. Januar 2017 keine urheberrechtlich geschützte Literatur mehr in der bisherigen Form auf BB bereitgestellt werden kann. Bisher wurde eine Pauschale gezahlt, die nun durch einen Betrag pro Seite pro Zugriff ersetzt werden soll. Dies stellt einen enormen bürokratischen Aufwand dar und beschränkt den offenen Zugang zu Wissen, zumal die meisten Werke an Universitäten entstanden sind, die mit öffentlichen Geldern finanziert sind. Mehr Infos dazu findet ihr unter: http://www.urheberrechtsbuendnis.de/pressemitteilung0216.html.de

Zuletzt gab es noch die Mitteilung, dass das Präsidium fordert die Colloquien von Bachelor und Master Studierenden zu trennen. Die Profs sprachen sich dagegen aus, da sie dies nicht für sinnvoll erachten und auch keine Kapazitäten hätten zwei Colloquien zu bespielen. Dies wird das Institut an das Präsidium zurückgeben.

Wir hoffen wir konnten euch einen Eindruck geben, was in zu Semesterbeginn am Institut (hochschul-)politisch los ist. Wenn ihr Nachfragen oder Anmerkungen habt, stellt sie gerne in den Kommentaren.

Eure FSI*OSI

studentische Orientierungstage + KORFU 2016

Willkommen am OSI!

Wir haben auch dieses Jahr wieder für alle neuen Bachelor- und Masterstudierenden am OSI ein tolles Programm auf die Beine gestellt. (Nebenfächler sind selbstverständlich auch herzlich eingeladen)

Donnerstag, 13.10.16

13:45 (nach dem Einführungstag des Instituts) Campus-Rundgang von Studierenden für Studierende mit anschließendem Sekt oder Saft im Roten Café
Treffpunkt: Rotes Café (Harnackstr. 1a, zwischen OSI und Henry-Ford-Bau)

Freitag, 14.10.16

Ort: Ihnestr.21 Hörsaal A

11:00 Begrüßung durch die Fachschaftsinitiative (FSI*OSI)
11:15 Vorstellung AStA und studentische Selbstverwaltung
11:25 Vorstellung studentische Gruppen am OSI
12:00 *PAUSE* Stände weiterer studentischer Gruppen im Foyer
13:00 Erstellung von Modell-Semesterplänen und Beantwortung von Fragen in Kleingruppen
14:00 Campus-Rallye

Das Erstiheft, welches ihr am Donnerstag auch in gedruckter Form erhaltet, könnt ihr hier online lesen oder runterladen.

Darüber hinaus beteiligen wir uns auch an der Organisation der „Kritischen Orientierungswochen an der FU“ (KORFU), welche zwei Wochen lang (10.-22.10.16) spannendes Programm bieten.

Falls ihr Interesse habt uns kennenzulernen bzw. bei uns mitzumachen wird es am Montag, dem 24.10.2016, um 19:30 Uhr im Bandito Rosso, Lottumstraße 10a, 10119 Berlin einen Kennenlerntresen geben. Das erste richtige Plenum
machen wir am Mittwoch, dem 26.10.2016, um 18:00 Uhr im Roten Café – kommt vorbei!

Viel Spaß und einen schönen Semesterstart!
Mit revolutionären Grüßen, eure FSI*OSI

Viertelparität im Institutsrat?

Am 15. Juni erschien dieser Post über eine eingeführte Viertelparität im Institutsrat des OSI auf unser Facebookseite und sorgte vor allem offline für einige Begeisterung, Ärger und etliche Nachfragen. Die Hoffnungen auf eine demokratischere FU mussten wir jedoch leider enttäuschen, da es sich bei dem Beitrag um Satire unsererseits handelte. Die beiden Posts zum nachlesen findet ihr in den Links oder hier direkt.

Post vom 15. Juli ’16

*Beschluss zur Einführung der Viertelparität im Institutsrat des OSI*

Der Institutsrat des Otto-Suhr-Instituts hat sich in seiner letzten Sitzung des Sommersesters bei 8 Ja-Stimmen, 1 Nein-Stimme und 4 Enthaltungen für eine viertelparitätische Zusammensetzung entschieden. Damit schließt sich das OSI dem Beschluss des Erweiterten Akademischen Senates (EAS) der TU Berlin an (https://asta.tu-berlin.de/pre…/return-of-the-viertelparitaet).

Folglich werden in zukünftigen Sitzungen die vier Statusgruppen der Studierenden, der wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen, der sonstigen Mitarbeiter*innen und der Professor*innen gleiches Stimmgewicht bei allen Beschlussfassungen haben. Der Institutsrat des OSI folgt somit einer Forderung, die von Studierenden seit Jahren vertreten wurde und entledigt sich der bisherigen Praxis, bei der Professor*innen mit 7 von 13 Stimmen grundsätzlich in der absoluten Mehrheit waren.

„Nach einer konstruktiven Diskussion hat sich das Otto-Suhr-Institut für eine Viertelparität entschieden und geht somit einen wichtigen Schritt in Richtung demokratischer Selbstverwaltung. Gerade hier am OSI, dem größten politikwissenschaftlichen Institut Deutschlands, können wir den Wert der Demokratie nicht hoch genug halten. Ich sehe das OSI auch als Avantgarde und hoffe sehr, dass andere Institute und nicht zuletzt der Akademische Senat ähnliche Initiativen starten“, so Banja Törzel

„Es kann schließlich nicht sein, dass eine technische Universität mehr Expertise auf unserem Fachgebiet hat. Wir lassen uns von denen doch nicht die Butter vom Brot nehmen!“, entrüstete sich Rhomas Tisse unmittelbar nach der Sitzung.

Erklärungspost vom 28. Juli ’16

Bei vielen ist die Meldung des FSI*Osillon zur angeblichen Einführung der Viertelparität gut angekommen und es hat wohl sogar Wellen bis in die höchsten Reihen der Ränkeschmiede geschlagen. Wir hatten jedoch den Eindruck, dass die Meldung wohl doch nicht so klar als Satire zu erkennen war.

Deshalb hier eine Klarstellung: Es gibt momentan weder eine Viertelparität am OSI noch in irgendeinem anderen Gremium der FU. In sämtlichen Gremien der Hochschule sitzen Profs in der absoluten Mehrheit. Bei geschlossenem Abstimmungsverhalten können sie alle Beschlüsse gegen den Willen der Studierendenschaft und des Mittelbaus durchbringen. Die Freie Universität wird so ihrem Namen gerecht und ist sogar dreifach frei – frei von Mitbestimmung, frei von angemessener Repräsentation, frei von Demokratie.

Es ist eine kleine Sensation was an der TU Berlin gerade passiert (1). Darauf wollten wir mit unserem Post aufmerksam machen und das OSI in Erklärungsnot bringen.

Vor allem zeigt es, dass die absurde Behauptung, eine Viertelparität sei nicht mit der Wissenschaftsfreiheit vereinbar, nicht länger haltbar ist. Studierende und der akademische Mittelbau sind genauso Teil der Wissenschaft und ohne uns würde es an der Uni ganz schön trist aussehen.

Natürlich wird auch eine Viertelparität nichts an dem System von Regelstudienzeit, modularisiertem Studienaufbau und dem Verwertungszwang von Bildung ändern. Es ist aber ein Schritt in die richtige Richtung!

Daran gilt es anzusetzen: Sich wieder als aktiver Teil der Hochschule begreifen statt als Konsument*in von dem, was uns vorgesetzt wird. Eine positive Utopie davon zu entwickeln, wie Studieren aussehen könnte und diese gemeinsam zu erkämpfen.

(1) https://asta.tu-berlin.de/aktuelles/viertelparitaet-2016

Die Genderprofessur ist da! Dr. Gülay Çağlar neu am OSI.

Nach langem Warten ist die neue Genderprofessur da! Seit Juni lehrt und forscht Dr. Gülay Çağlar am OSI. Ihre Schwerpunkte liegen im Bereich der Geschlechterforschung, Global Governance, (Internationale) Wirtschaftpolitik und Feministische Ökonomie. Zudem hat sie Bereich der Agrarwissenschaften geforscht.

Noch in diesem Semester wird Sie zwei Blockseminare anbieten: Im Bachelor das Hauptseminar „Gender und Globalisierung: Theoretische Grundlagen und politische Handlungsansätze“ und im Master das Seminar „Gender Politics in Global Governance.“

Zeiten:

HS: Gender und Globalisierung: Theoretische Grundlagen und politische Handlungsansätze
Do., 09.06.2016 10.00 – 12.00 Uhr (Ihnestr. 22, UG 3)
Do., 16.06.2016 14.00 – 20.00 Uhr (Garystr. 55/ 302b)
Fr., 17.06.2016 10.00 – 16.00 Uhr (Garystr. 55/ 302b)
Do., 07.07.2016 10.00 – 16.00 Uhr (Garystr. 55/ 302b)
Fr., 08.07.2016 08.00 – 16.00 Uhr (Garystr. 55/ 302b)
Weitere Infos unter: http://www.fu-berlin.de/vv/de/lv/310811?query=Caglar&sm=231509

S: Gender Politics in Global Governance
Do., 09.06.2016 14.00 – 16.00 Uhr (Ihnestr. 22, UG 4)
Fr., 24.06.2016 14.00 – 20.00 Uhr (Garystr. 55/ 121)
Sa., 25.06.2016 10.00 – 18.00 Uhr (Rost-u. Silberlaube, K 23/11)
Do., 14.07.2016 14.00 – 20.00 Uhr (Garystr. 55/ 302b)
Mo., 18.07.2016 08.00 – 14.00 Uhr (Ihnestr. 22, UG 5)
Weitere Infos unter: http://www.fu-berlin.de/vv/de/lv/310819?query=Caglar&sm=231509

Obwohl beide Seminare schon angefangen haben, könnt ihr sicherlich auch noch mit der zweiten Sitzung in das Seminar einsteigen.

Offenes Plenum im Bandito Rosso

Manufacturing Race

Wir möchten euch die Webseite von Manufacturing Race ans Herz legen. Dabei handelt es sich um eine Ausstellung, die von Studierenden des OSIs geschaffen wurde, um an die koloniale Vergangenheit der Ihnestraße 22 und des OSI zu erinnern. Die Inhalte der Ausstellung sind nun in digitaler Form zugänglich.
Sehr interessant und gut gemacht!

manufacturingrace.org

„Diese Webseite ist eine Ausstellung über die Geschichte und Erinnerungen an die koloniale Vergangenheit eines Gebäudes. Diese Ausstellung ist aus dem Bewusstsein heraus entstanden, dass nicht nur jeder Ort in Deutschland eine koloniale Vergangenheit hat, sondern dass das Wissen darüber auch veröffentlicht werden muss. Nicht nur unsere Gruppe von Studierenden, sondern alle Menschen sollten die Chance haben, von der koloniale Vergangenheit der Ihnestraße 22, heute ein Gebäude des Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin, zu erfahren. Wir hoffen, damit auch Andere an der Freien Universität Berlin und auch darüber hinaus zu motivieren, sich mit den kolonialen Realitäten, die es in allen Räumen gibt, zu beschäftigen.
Die Ausstellung umfasst zwei Teile: Manufacturing Race über die koloniale Geschichte des Gebäudes und die dortige Forschung, und Contemporary Memories über die heutige Erinnerung dieser Geschichte.“

Gestaltet eure Lehre mit! 10.02.16

Im letzten Sommersemester wurden bereits in einer durch die Ausbildungskommission (ABK) organisierten Veranstaltung Studierendenwünsche gesammelt. Viele dieser Wünsche schlagen sich in der Lehrplanung des kommenden Sommersemesters nieder. So werden zum Beispiel Seminare zu den Themen Antisemitismus, Asyl und Migration, Postkolonialismus und marxistischer Theorie angeboten.

So sehr wir diese Entwicklung begrüßen, sollten wir uns natürlich nicht auf diesem Erfolg ausruhen! Deshalb laden wir im Rahmen der ABK zum zweiten Mal zu einer offenen Diskussionsrunde ein. Bei der Veranstaltung wollen wir Vorschläge zu Themen sammeln, die wir uns in der Lehre wünschen. Außerdem wird ein Einblick dazu gegeben, wie das Vorlesungsverzeichnis überhaupt zustande kommt und an welchen Stellen wir Einfluss nehmen können.

Auch darf das Erreichte nicht darüber hinwegtäuschen, dass in einzelnen Bereichen die Studierendenwünsche unberücksichtigt blieben. [ z.B. Politisches System der BRD] Ein großer Teil der Lehre am OSI wird außerdem durch Lehrbeauftrage abgedeckt. Um eine solche Beschäftigung weiterhin attraktiv zu machen und somit die Vielfalt der Lehre am OSI zu fördern, fordern wir faire Löhne für die Betroffenen! Die Überfüllung einiger Seminare dieses Wintersemesters zeigt zudem, dass der Bedarf an Seminaren, die den Studierendenwünschen entsprechen, sehr groß ist. Kommt daher zahlreich, damit eure Wünsche und Ideen Gehör finden, in die Tat umgesetzt werden und die interessanten Seminare somit nicht jedes Mal komplett überfüllt sind!

Bringt eure Vorschläge für Themen und Seminare mit. Was hat euch gefehlt, worüber würdet ihr gerne mehr lernen? Lasst euch dazu auch gerne von den alten Vorlesungsverzeichnissen inspirieren. Dies ist aber natürlich keine Voraussetzung.

Im Anschluss an das Brainstorming wird es eine Diskussion mit den Bereichskoordinator*innen (also den Menschen, die in den einzelnen Bereichen für die Lehrplanung verantwortlich sind) geben. Mit ihnen sollen Möglichkeiten für eine weitere Einbindung der Studierenden in den Lehrplanungsprozess erörtert werden. Diese Veranstaltung soll zum Ende jedes Semester stattfinden, um eine konsequente Beteiligung der Studierenden an der Lehrplanung zu verwirklichen! Kommt zahlreich!

10.02.2016 um 16 Uhr
Ihnestr. 21, Hörsaal A!

Für mehr Selbstbestimmung im Studium!

Eure FSI*OSI

* Bericht aus dem Institutsrat am 20.01.16 *

- Die Lehrplanung (also alle Seminare/Vorlesungen) fürs Sommersemester wurde verabschiedet. Ein Problem ist dabei, dass die Anzahl der Lehraufträge (für einzelne Seminare finanzierte externe Dozierende) massiv angestiegen ist und dies nur durch bestimmte Zusatzfinanzierungen gesichert werden konnte – es also ein großes strukturelles Problem zwischen Bedarf an Lehrveranstaltungen (auch durch die besonders vielen Zulassungen) und fest angestelltem Lehrpersonal gibt.
Inhaltlich wurden tatsächlich in nicht wenigen Bereichen auch die konkreten Studierendenwünsche aus der ABK-Veranstaltung Ende letzten Sommers übernommen, es sind also auf den ersten Blick deutlich mehr coole Seminare dabei. Auch Ende dieses Semesters soll dann wieder eine solche Veranstaltung stattfinden!

- Ebenso wurde die ‚kleine‘ Studienreform für eine Studienordnung 2016 (gültig für neue Studis ab Wintersemester 16/17) verabschiedet. Im Mono-Bachelor ändert sich bis auf ein paar Umformulierungen und den Studienverlaufsplan (pol. Theorie vor pol. Systeme und Vergleich gezogen) nichts und die studentischen Tutorien bleiben so vorerst erhalten – größere Umstrukturierungen wird es wohl erst geben, wenn die neuen Professuren alle gekommen sind (Politik und Recht, Gender und Vielfalt, Pol. Soziologie der BRD, Vergleichende PoWi Deutschland-Frankreich).
Im 60 LP-Nebenfach fällt die Pflicht zum BRD-Modul weg, und aus dem reinen ‚BRD‘-Modul wird ein ‚Politische Systeme und Vergleich‘-Modul. Im Grundlagenbereich kann somit dann frei aus Internationale Beziehungen, Politische Theorie und Politische Systeme und Vergleich gewählt werden (2 aus 3). Jetzige Nebenfach-Studis werden auch in diese neue Ordnung wechseln – und so z.B. das BRD-Modul (falls noch nicht belegt) umgehen – können.

- Der Antrag auf Finanzierung des studentisch organisierten Vortrags von Tobias Jaecker wurde bewilligt. Thema der Veranstaltung wird der Zusammenhang von Verschwörungsideologie, Antisemitismus und Antiamerikanismus sein. Stattfinden wird das ganze am Donnerstag, 4. Februar um 18 Uhr.

* Bericht aus dem Institutsrat am 16.12.15 *

- Die inhaltlichen Punkte einer ‚kleinen‘ Studienreform für eine Studienordnung 2016 (gültig ab Wintersemester 16/17) wurden durchgegangen und verabschiedet. Im Mono-Bachelor ändert sich bis auf ein paar Umformulierungen und den Studienverlaufsplan (pol. Theorie vor pol. Systeme und Vergleich gezogen) nichts – größere Umstrukturierungen werden erst für 2017/2018 angepeilt.
Die eigentliche Reform findet nur für das Nebenfach statt, wo in Zukunft die Pflicht zum BRD-Modul wegfällt, und aus dem reinen ‚BRD‘-Modul ein ‚Politische Systeme und Vergleich‘-Modul wird. Im Grundlagenbereich kann somit dann frei aus Internationale Beziehungen, Politische Theorie und Politische Systeme und Vergleich gewählt werden (2 aus 3).
Die Studienordnung muss allerdings noch durch die verschiedenen Verwaltungsinstanzen und den Fachbereichsrat.

- Im nächsten Institutsrat wird es auf Antrag der OSI-Ausbildungskommission (ABK) zu einer Diskussion bezüglich der Überbuchungen am Institut (weitaus mehr Zulassungen als eigentlich vorgesehen) und der damit verbundenen Auswirkungen auf die Lehre (überfüllte Seminare; erhöhter Bedarf an Lehrveranstaltungen, der aus dem Lehrpersonal nicht ausreichend gedeckt werden kann) kommen.

* Bericht aus dem Institutsrat am 18.11.15 *

– Beschlossen wurde zunächst das Auslaufen des Diplomstudiengangs Politikwissenschaft -> dies war in der letzten Sitzung noch durch studentisches Gruppenveto verhindert worden, hatte aber nur aufschiebende Wirkung.

- Allerdings konnte ein Antrag auf letztmalige Diplom-Prüfungstermine am 30.09.2017 abgewehrt werden. Der von studentischer Seite eingebrachte Gegenentwurf mit letztmaligen Prüfungsterminen am 30.09.2020 sowie einer umfassenden Härtefallregelung konnte knapp durchgesetzt werden.

- Eine von Sabine Kropp angeregte ‚kleine‘ BA-Reform, die insbesondere den BRD-Bereich entlasten würde, steht noch zur Debatte. Positiv wäre vor allem für Nebenfächler*innen u.a. das Wegfallen der Pflicht zum BRD-Modul. Studiunfreundliche Punkte ließen sich angesichts des späten Zeitpunkts des Vorschlags zumindest für das nächste WS 16/17 noch relativ einfach verhindern. Ein zaghafter Vorstoß in Richtung erneute Diskussion über die Tutorien im Zuge einer derartigen Klein-Reform konnte so direkt abgewendet werden. Eine umfassende Studiengangs-Reform steht derzeit ohnehin noch nicht zur Debatte (wird aber wohl auch in nicht allzu ferner Zukunft wieder auf die Tagesordnung kommen).

weniger spannend:
– Die OSI-Examensfeier findet fortan nur noch einmal statt zweimal jährlich statt (war aber ohnehin nie gut besucht).

- verschiedene Personen (u.a. Kwesi Aikins, Sybille Reinke de Buitrago, Ulrike Krause, Francois Gemenne) werden zu einer Instituts-Vorlesungsreihe zum Thema Flucht und Migration eingeladen -> die Honorare werden durch Außenamtsmittel finanziert.