Archiv der Kategorie 'OSI'

Ersti-Tage Programm WiSe 2018/19

Auch dieses Jahr organisieren wir wieder Orientierungstage für alle Erstsemesterstudis am OSI. Egal ob Master, Bachelor, Lehramt, Neben- oder Hauptfach, alle sind eingeladen. Das Program findet ihr hier direkt als .pdf zum runterladen und hier ausführlich:

Studentisches Programm für Bachelor- und Master-Studierende bei den Ersti-Tagen im Wintersemester 2018/19

Montag, 08.10.2018
11:00-12:30 Stand der FSI*OSI beim „Markt der Möglichkeiten“, im Foyer des Henry-Ford-Baus

Mittwoch, 10.10.2018
10:00 Gemeinsames Frühstück am OSI, Ort: Ihnestr. 21, Hörsaal A+B

Donnerstag, 11.10.2018
14:00 Campus-Rundgang von Studierenden für Studierende
Treffpunkt: Parkplatz vor dem Roten Café (Harnackstr. 1a)

Freitag, 12.10.2018
11:00 Begrüßung durch die Fachschaftsinitiative (FSI*OSI)
11:15 Vorstellung des AStA und der studentischen Selbstverwaltung
11:30 Vorstellung studentischer Gruppen am OSI
12:15 Pause
12:30 Vorstellung von Modell-Semesterplänen und Beantwortung von Fragen in Kleingruppen
Ort: Ihnestr. 21, Hörsaal A+B

Donnerstag, 18.10.2018
19:00 Zweimonatlicher Tresen der FSI*OSI mit Vortrag zu „AfD & extreme Rechte – eine Analyse nach Chemnitz“ mit anschließender Diskussion bei leckeren Kaltgetränken, Ort: Hermannstr. 48, Projektraum H48

Dienstag, 23.10.2018
16:00 „Aufarbeitung der Kolonial- und NS-Vergangenheit am OSI – Eine visuelle und quellenkritische Spurensuche“ – Rundgang, Vortrag und Diskussion mit der KWI-A AG und der FSI*OSI im Rahmen der Kritischen Orientierungswochen (KORFU, https://korfu-berlin.org/), Ort: Ihnestr. 22, UG5

Mittwoch, 24.10.2018
19:00 Offenes Plenum der FSI*OSI für alle Interessierten, Ort wird noch bekanntgegeben

Donnerstag, 25.10.2018
18:00 „Warum Hochschulpolitik?“ – in diesem interaktiven Workshop im Rahmen der KORFU diskutieren wir über den eigenartig ambivalenten Charakter der Universität und über die Pros und Contras von linker Hochschulpolitik, Ort: Otto-von-Simson-Str. 26, Seminarzentrum, L113

Viel Spaß und einen schönen Semesterstart!
Mit solidarischen Grüßen,
Eure FSI*OSI

Mehr Infos zur FSI*OSI und den Ersti-Tagen unter:
fsiosi.blogsport.de und www.facebook.com/fsiosi

Kleiner Tipp:
Für Sprachkurse bis Mi, 10.10.2018, 12 Uhr beim Sprachenzentrum anmelden!
Die Termine der Spracheinstufungstests sind schon Anfang Oktober!

„That’s Democracy!“ – Bericht Institutsrat vom 24.01.

Wie demokratisch Abstimmungen am OSI sind und wie dabei das Verhältnis zum Kapital ist, deutet dieser leicht polemische Bericht zum letzten I-Rat an. Außerdem: Neuigkeiten zu Professuren, zum Lehrangebot und zum Gender-Master.
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Ersti-Heft 2017 ist da!


Hier online anschauen oder die .pdf runterladen.

Mit einiger Verzögerung ist unser Erst-Heft endlich fertig. Das Heft beinhaltet nicht nur für Erstsemester spannende Infos über das Studium am OSI (Inhaltsverzeichnis weiter unten).
Nachdem in der letzten Woche schon 200 Stück an Interessierte verteilt wurden, haben wir nochmal 50 Exemplare nachgedruckt. Die findet ihr bei den Flyer- und Zeitschriftenregalen im Foyer der Ihnestr. 21. Vielen Dank an den AStA FU für den Druck.
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11.12.2017: Gundula Ludwig über Geschlechterpolitiken und Autoritarisierung

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Offene Diskussion zur Lehre am OSI


Flyer in groß

Ersti-Tage Programm WiSe 2017/18

Auch dieses Jahr organisieren wir wieder Orientierungstage für alle Erstsemesterstudis am OSI. Egal ob Master, Bachelor, Lehramt, Neben- oder Hauptfach, alle sind eingeladen. Das Program findet ihr hier direkt als Bild und in größer nochmal hier

Neuwahlen für AS, FBR und Irat 09.+10.05.17

Neuwahlen für den akademischen Senat, Fachbereichsrat und Institutsrat am 09.+10.05.17

Wie einige von euch möglicherweise schon mitbekommen haben, werden am 9. und 10. Mai (also Dienstag und Mittwoch diese Woche) die Wahlen zum Akademischen Senat wiederholt. Am OSI bzw. am Fachbereich PolSoz werden außerdem der Institutsrat sowie der Fachbereichsrat erneut gewählt.

Zu den Neuwahlen kommt es, weil die Verwaltung bei der Wahl im Januar gepfuscht hat und einige Studierende und Angestellte aufgrund veralteter Wähler*innenverzeichnisse, in denen sie nicht gelistet waren, ihr Stimmrecht nicht wahrnehmen konnten.

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Stellungnahme zur Debatte über Antisemitismusvorwürfe gegen die Lehrbeauftragte Eleonora Roldán Mendívil

Stellungnahme zur Debatte über Antisemitismusvorwürfe gegen die Lehrbeauftragte Eleonora Roldán Mendívil:

Wir verurteilen den Versuch, die vorgebrachte Kritik der Gruppe „Gegen jeden Antisemitismus FU Berlin“ [1] an den inhaltlichen Aussagen der Lehrbeauftragten Eleonora Roldán Mendívil als Teil einer „pro-zionistische[n] Hetze“ [2], wahlweise „rechter, pro-kolonialer und großkapitalistischer Allianzen“ [3] umzudeuten. Eine solche Umdeutung, die vor allem dazu dient, der Gruppe den Status einer legitimen Gesprächspartnerin zu entziehen, trägt nicht zu der geforderten „offenen Diskussion“ [4] über Inhalte bei.

Wir sprechen für uns selbst. Weder wir noch andere Gruppen sollten den Anspruch erheben, für die gesamte Studierendenschaft zu sprechen. Wir wehren uns dagegen, von anderen Gruppen vereinnahmt oder ohne Absprache verlinkt zu werden.

Die Behauptung Roldán Mendívil sei „suspendiert“ [5] worden, ist sachlich falsch. Sie wird in diesem Semester weiter im Rahmen ihres Seminars „Rassismus im Kapitalismus“ lehren. Auch die teilweise geäußerte Annahme, sie habe bereits die Zusage für eine Lehrtätigkeit im kommenden Semester gehabt, ist nicht zutreffend. Die Lehrplanung für das kommende Semester wurde bisher noch nicht vom Institutsrat beschlossen.

Generell gibt es kein Recht auf einen Lehrauftrag. Lehraufträge, wie im vorliegenden Fall, sind einmalige Verträge, beschränkt auf ein Semester und ein Seminar (also ohne festes Anstellungsverhältnis, weswegen wir diese in ihrer derzeitigen Form grundsätzlich als Teil prekärer Beschäftigung kritisieren). Das OSI entscheidet im Institutsrat allgemein über das Lehrangebot für das jeweils folgende Semester und damit auch über alle Lehraufträge. Roldán Mendívil wird vom Lehrplanungsprozess, in den Lehraufträge eingereicht werden können, ausgenommen, bis das Institut die Prüfung der vorgebrachten Vorwürfe abgeschlossen hat [6].

Wir sprechen uns gegen jede Instrumentalisierung des Falls zur Verschärfung der allgemeinen Kriterien für die Vergabe von Lehraufträgen aus. Es sollten nicht unnötigerweise zusätzliche Hürden geschaffen werden, die eine Lehrtätigkeit am OSI erschweren.

Wir begrüßen eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den kritisierten Äußerungen Roldán Mendívils und die wissenschaftliche Prüfung des Falls durch ein externes Gutachten. Wie im Institutsrat vom 18.01. bekanntgegeben, wird dieses von Wolfgang Benz, dem ehemaligen Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin, angefertigt werden. Wir begrüßen den Vorschlag aus dem akademischen Mittelbau des OSI, eine zweite Person zur Prüfung hinzuzuziehen.

Die FSI*OSI spricht sich gegen jeden Versuch aus, das Existenzrecht Israels in Frage zu stellen. Aufrufe zur Intifada halten wir für nicht tolerierbar [7].

Auch Versuche, Antisemitismus mit Rassismus gleichzusetzen und als bloße Spielart von Letzterem zu begreifen, zeugen von einem unterkomplexen Theorieverständnis, das dem wissenschaftlichen Forschungsstand nicht gerecht wird.

FSI*OSI

[1]
https://www.facebook.com/notes/gegen-jeden-antisemitismus-fu-berlin/schreiben-an-das-pr%C3%A4sidium-der-fu/610365752482738,
und https://www.facebook.com/gegenjedenasfuberlin/posts/613033108882669

[2]
https://www.klassegegenklasse.org/pro-zionistische-hetze-gegen-marxistische-dozentin/

[3]
http://lowerclassmag.com/2017/01/rechter-angriff-auf-kritische-wissenschaftlerin-an-der-fu-berlin/

[4]
https://www.change.org/p/hochschulinitiative-f%C3%BCr-kritische-lehre-f%C3%BCr-eine-offene-diskussion-keine-vorverurteilung-der-lehrbeauftragten-e-rold%C3%A1n-mend%C3%ADvil

[5]
http://lowerclassmag.com/2017/01/rechter-angriff-auf-kritische-wissenschaftlerin-an-der-fu-berlin/
und http://taz.de/Kommentar-Antisemitismus-Vorwuerfe/!5371977/

[6]
http://www.polsoz.fu-berlin.de/polwiss/_elemente_startseite/4spalten_links/Material/Stellungnahme-zum-Vorwurf-Antisemitismus_09_01_17.pdf

[7]
https://www.facebook.com/friedensdemowatch/videos/1229481440439443/ (am Anfang des Videos)

Gestaltet eure Lehre mit! 25.01.17

Einige Anmerkungen zum taz-Artikel bezüglich decolonize FU

Die taz hatte am 10. 12. 2016 einen Artikel über die Petition „Decolonise the FU“ geschrieben. Den Artikel findet ihr hier. Anschließend an unseren Bericht zu der Institutsratsitzung, in der die Petition besprochen wurde, haben wir ein paar Anmerkungen zu dem Artikel.

Obwohl der Artikel wichtig und begrüßenswert ist, möchten wir doch ein paar Dinge kritisch anmerken und richtigstellen. Der Teaser ist irreleitend. Es geht nicht um Wissenschaftler*innen aus afrikanischen Ländern, sondern vielmehr um ein strukturelles Versäumnis postkoloniale Wirkmächtigen ernst zu nehmen. „Es komme auf die wissenschaftliche Perspektive und nicht auf die Hautfarbe an“, sagt nicht die FU, sondern Bernd Ladwig, der bezüglich des Artikels interviewt wurde.
Der Aspekt mit dem fehlenden Geld auf den Bettina Engels verweist, haben wir in unserem Bericht zur IR-Sitzung bereits entkräftet.
Ein weiterer Aspekt auf den wir hinweisen möchten ist, dass die ABK nur eine Art Kontroll- bzw. Beratungsgremium darstellt und weder der Vorsitz noch andere Mitglieder der ABK Lehrveranstaltungsvorschläge „prüfen“. Eine derartige „Prüf-Institution“ gibt es nicht.

eure

FSI*OSI