Archiv der Kategorie 'Hochschulpolitik'

„That’s Democracy!“ – Bericht Institutsrat vom 24.01.

Wie demokratisch Abstimmungen am OSI sind und wie dabei das Verhältnis zum Kapital ist, deutet dieser leicht polemische Bericht zum letzten I-Rat an. Außerdem: Neuigkeiten zu Professuren, zum Lehrangebot und zum Gender-Master.
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Free Society und Liberal Script?! – Bericht Fachbereichsrat vom 17.01.

Der letzte Fachbereichsrat (FBR) war letzte Woche am 17. Januar. In diesem hat der FU-Präsident Prof. Dr. Alt eine Stunde lang die neueste Exzellenzstrategie präsentiert, es wurde ein neues Exzellenzcluster vorgestellt, dass liberale Werte verteidigen will und der FBR hat sich teilweise mit der TV-Stud-Initiative solidarisiert.
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FSI*OSI zweitstärkste Liste an der FU!

Die vorläufigen Wahlergebnisse zum Studierendenparlament (Stupa) sind da. Wie letztes Jahr sind wir die uniweit die zweitstärkste Liste geworden. Vielen Dank an alle die uns gewählt haben!
Alle Ergebnisse hier.

Wie versprochen werden wir uns für einen linken AStA und generell für eine sozialere Hochschule einsetzen. Im Rahmen des Stupa ist das leider nur begrenzt möglich, da es „nur“ die studentische Selbstverwaltung betrifft und z.B. kein Einfluss auf Studienordnungen hat.

Wir werten das gute Wahlergebnisse auch als eine Unterstützung und Wertschätzung unser Arbeit am Institut und Fachbereich. Dort bringen wir uns in den verschiedenen offiziellen Gremien ein und können immer wieder Erfolge erzielen.
Aktuellstes Projekt ist die Reform aller(!) Studienordnungen für Politikwissenschaft an der FU. Mehr dazu werdet ihr in den kommenden Wochen von uns hören und lesen.

eure FSI*OSI

Stupa-Wahl 2018

Die Wahlen zum Studierendenparlament (Stupa) stehen an und wir treten natürlich auch wieder an. Nachdem wir letztes Jahr die zweitstärkste Liste an der gesamten FU waren wollen wir auch dieses Jahr wieder stark vertreten sein um uns für eine linke studentische Politik und einen starken AStA frei von Parteien einzusetzen.

Die Wahlen finden vom 16.-18.Januar statt und die Wahllokale findet ihr in jedem Fachbereich. In den kommenden Tagen werden wir weitere Infos zur Wahl, was das Stupa macht und zu unseren Positionen veröffentlichen.
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Offene Diskussion zur Lehre am OSI


Flyer in groß

Neuwahlen für AS, FBR und Irat 09.+10.05.17

Neuwahlen für den akademischen Senat, Fachbereichsrat und Institutsrat am 09.+10.05.17

Wie einige von euch möglicherweise schon mitbekommen haben, werden am 9. und 10. Mai (also Dienstag und Mittwoch diese Woche) die Wahlen zum Akademischen Senat wiederholt. Am OSI bzw. am Fachbereich PolSoz werden außerdem der Institutsrat sowie der Fachbereichsrat erneut gewählt.

Zu den Neuwahlen kommt es, weil die Verwaltung bei der Wahl im Januar gepfuscht hat und einige Studierende und Angestellte aufgrund veralteter Wähler*innenverzeichnisse, in denen sie nicht gelistet waren, ihr Stimmrecht nicht wahrnehmen konnten.

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Bericht vom Aktionstag „Otto von unten“

Vor ca. 2 Wochen gab es im besetzten Institut für Sozialwissenschaften (ISW) der HU ein Vernetzungstreffen von Studierenden der FU. Als Anknüpfung und Solidarität an die Besetzung im ISW und aus der allgemeinen Unzufriedenheit mit der Situation an der FU entstand die Idee einen Aktionstag an der FU zu veranstalten. Ein lose Gruppe von Studierenden der FU („FU von unten“) organisierten daraufhin den Aktionstag „Otto von unten“, der einen Raum bieten sollte für die Ansichten, Wünsche und Probleme von Studieren um so einen Austausch zu ermöglichen.
Am Dienstag den 07.02.17 kamen ab 10 Uhr über den Tag verteilt ca. 250 Studierende in die Ihnestr. 21, um zu diskutieren und sich auszutauschen.
Es fanden unter anderem Vorträge und Diskussionen zu folgenden Themen statt: Prekarisierung des akademischen Mittelbaus, autokratische Hochschulstruktur und mangelhafte studentische Mitbestimmung, Besetzung des ISW an der HU, institutioneller Rassismus in der Wissenschaft, Tarifkämpfe von (studentischen) Beschäftigten, Begriff und Sinn von „kritischer“ Wissenschaft.

In der Abschlussdiskussion waren sich alle einig, dass es nötig ist, sich weiter mit den Problemen an der FU zu befassen und konkrete Aktion folgen zu lassen. Dafür werden sich in den Semesterferien Interessierte treffen und neue Aktionen und offene Treffen zur Vernetzung für das kommende Semester planen.
Bis zu den Semesterferien wurde ganz konkret beschlossen, zum gemeinsamen Warnstreik der Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes der Länder zu mobiliseren. Dieser findet am kommenden Dienstag, den 14. Februar, statt und wird auch von der studentischen Tarifinitiative TVStud unterstützt.
Am kommenden Mittwoch, den 15.2., wird um 9.30 Uhr zur Sitzung des Institutsrats des OSI aufgerufen, um dort die Studierendeninteressen in Bezug auf die Lehrplanung am Institut zu vertreten. Die Lehrplanung wurde beim letzten Institutsrat wegen mangelnder Finanzierung abgelehnt.

Es ist sehr zu begrüßen, dass sich so kurzfristig Menschen zusammengefunden haben um so einen Tag zu organisieren. Angesichts der spontanen Organisation & Mobilisierung ist es außerdem ein Erfolg, dass so viele Menschen kamen um sich mit FU-weiten Problemen auseinanderzusetzen. Es hat sich gezeigt, dass es ein großes Interesse gibt an Austausch und Vernetzung mit anderen Studierenden, bezüglich der verschiedensten Problem an der FU. Offensichtlich herrscht hier eine große Leerstelle, die von Studierenden selbst gefüllt werden sollte. Selbstorganisierung ist der erste Schritt um etwas an den Verhältnissen zu ändern.

Wir als FSI*OSI werden diesen Prozess weiter begleiten und euch auf dem Laufenden halten über aktuelle Entwicklungen, für konkrete Infos schaut auf die facebook-Seite von (FU von unten).

Hier nochmal alle Links:

Warnstreik der Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes der Länder

studentischen Tarifinitiative TVStud

„FU von unten“

„Otto von unten“

eure FSI*OSI

Einige Anmerkungen zum taz-Artikel bezüglich decolonize FU

Die taz hatte am 10. 12. 2016 einen Artikel über die Petition „Decolonise the FU“ geschrieben. Den Artikel findet ihr hier. Anschließend an unseren Bericht zu der Institutsratsitzung, in der die Petition besprochen wurde, haben wir ein paar Anmerkungen zu dem Artikel.

Obwohl der Artikel wichtig und begrüßenswert ist, möchten wir doch ein paar Dinge kritisch anmerken und richtigstellen. Der Teaser ist irreleitend. Es geht nicht um Wissenschaftler*innen aus afrikanischen Ländern, sondern vielmehr um ein strukturelles Versäumnis postkoloniale Wirkmächtigen ernst zu nehmen. „Es komme auf die wissenschaftliche Perspektive und nicht auf die Hautfarbe an“, sagt nicht die FU, sondern Bernd Ladwig, der bezüglich des Artikels interviewt wurde.
Der Aspekt mit dem fehlenden Geld auf den Bettina Engels verweist, haben wir in unserem Bericht zur IR-Sitzung bereits entkräftet.
Ein weiterer Aspekt auf den wir hinweisen möchten ist, dass die ABK nur eine Art Kontroll- bzw. Beratungsgremium darstellt und weder der Vorsitz noch andere Mitglieder der ABK Lehrveranstaltungsvorschläge „prüfen“. Eine derartige „Prüf-Institution“ gibt es nicht.

eure

FSI*OSI

* Bericht aus dem Institutsrat am 07.12.16 *

Bericht zur Institutsratssitzung vom 07.12.2016

Zwei studentische Initiativen – und Profs bleiben fern
In der letzten IR-Sitzung standen mit der Petition von Decolonize FU und unserem offenen Brief zur Überbuchung am Fachbereich ausschließlich studentische Initiativen auf der Tagesordnung. Dies stieß auf reges Interesse bei Studierenden, so dass sich insgesamt etwa 35 Unterstützer*innen bei der IR-Sitzung eingefunden hatten. Umso mehr bedauern wir, dass sich von den 7 Profs, die normalerweise im Institutsrat sitzen, lediglich Bernd Ladwig (Sitzungsleitung) und Tanja Börzel eingefunden hatten (später kamen noch Ingo Peters vom Dekanat sowie Vertreter*innen des Fachbereichs hinzu). Eine Heterogenität der Meinungen im Professorium wurde so nicht abgebildet und verstärkt unseren Eindruck, dass studentische Initiativen von Seiten der Professor*innen nicht ausreichend ernst genommen werden. In der Sitzung war der IR formal auch nicht einmal beschlussfähig. Auch Bettina Engels, die als Verantwortliche der Ringvorlesung „Klimawandel in Afrika“ explizit von Decolonize FU angesprochen wurde, war nicht anwesend.

Bezüglich der Petition von Decolonize FU gab es schriftliche Stellungnahmen von Bettina Engels und Bernd Ladwig. Zudem wurde eine Stellungnahme von Christian Walther (Vorstand OSI Club) verlesen, die jedoch nicht im Voraus verschickt wurden, was auch bis heute trotz der Versicherung Ladwigs nicht nachgeholt wurde. Wir kritisieren, dass die Menschen von Decolonize FU keine direkte Antwort auf ihre Petition erhalten haben und die Infos nur durch Weiterleitung von uns bekamen. Es bleibt daher fraglich, ob das Institut sich überhaupt positioniert hätte, wenn wir den Punkt nicht auf die Tagesordnung des IR gebracht hätten. Zudem lag eine Anfrage der taz vor, was vermuten lässt, dass sich auch nur deshalb um eine Stellungnahme bemüht wurde.

Schlechte Diskussionskultur
Auch die Diskussionskultur innerhalb der Sitzung ließ zu wünschen übrig. Die anwesenden Vertreter*innen von Decolonize FU wurden mehrmals durch Zwischenrufe und Einwürfe aus den Gruppen der sonstigen Mitarbeiter*innen und Profs unterbrochen. Auch der Wunsch nach einer Redner*innenliste vonseiten der Studierenden wurde übergangen.

Zur Diskussion selbst: Das anfänglich vorgebrachte Argument der Profs, dass es keine Mittel für eine andere und vielfältigere Besetzung des Vorlesungspersonals der Ringvorlesung gegeben habe, wurde sehr schnell entkräftet, da auch Tanja Börzel eingeräumt hatte, dass Gelder aus dem Topf für Außenamtsmittel hätten beantragt werden können. Geld sei demnach auch nicht das Problem, sondern vielmehr ein strukturelles Versäumnis basierend auf einem „fehlenden Bewusstsein“. Die inhaltliche Diskussion fokussierte sich einerseits auf die inhaltliche Stellungnahme von Vertreter*innen von Decolonize FU versus Ladwigs Position „gegen die Kolonisierung der Wissenschaft durch Identitätspolitik“ sowie andererseits eine Art Konsens in Bezug auf das Bekenntnis zu Diversität in der Wissenschaft. Allerdings ohne konkrete Maßnahmen oder die bisherige Berufungspraxis am OSI zu diskutieren, was wir sehr bedauern.

Wie geht es weiter?
Zur Erarbeitung eines Antwortschreibens auf die Petition von Decolonize FU werden sich im Januar Vertreter*innen der vier Statusgruppen treffen.

Diskussion zur Überbuchung zu kurz
Die Diskussion zur Überbuchung wurde auf die letzten fünf Minuten zusammengestutzt. Dies zeichnete sich bereits dadurch ab, dass sich das GD-Team weigerte den formgerechten Antrag zur Beratung unseres offenen Briefs von vorneherein auf die Tagesordnung zu setzen. Auf den Brief selbst wurde in keiner Weise eingegangen. Deshalb bringen wir den Punkt bei der Sitzung am 18. Januar erneut auf den Tisch, zumal mit der Besprechung der Lehrplanung die Überbuchungssituation zwangsläufig thematisiert werden muss.

Vertreter*innen des Dekanats und des Fachbereichs hatten im Anschluss an die Sitzung zu einem außerplanmäßigen Treffen zwischen Studierenden, Lehrenden und Vertreter*innen des Fachbereichs zur Überbuchungssituation am OSI und zur Vorstellung der Studierendenumfrage aufgerufen.

Diskutiert am 18. Januar!
In der Sitzung hat sich gezeigt, dass die Anwesenheit der Studierenden wichtig war, um Gehör zu finden. Deshalb kommt am 18. Januar zahlreich, damit wir gemeinsam mit den Verteter*innen des IR die Überbuchungssituation am Fachbereich und vor allem unseren offenen Brief diskutieren können! Außerdem wird am 25. Januar wieder die Studierendenbefragung zu Lehrveranstaltungswünschen stattfinden – kommt auch hier zahlreich und äußert eure Wünsche!

Institutsratsitzung
Themen: Lehrplanung, Überbuchung
18.01.17, 9:00 Uhr
Ihnestr. 21/Hörsaal B

Studierendenbefragung zu Lehrverstaltungswünschen
25.01.17 18:00
Ihnestr. 21/Hörsaal A

taz-Artikel zu „Decolonise the FU“
Die taz hatte am 10. 12. 2016 einen Artikel über die Petition „Decolonise the FU“ geschrieben. Wir haben ein paar kritische Anmerkungen zu dem Artikel.

eure

FSI*OSI

Wahlen an der FU 2017 (Stupa, AS, FBR, IRat)

An der FU stehen Wahlen für alle Gremien und Parlamente an, die FSI*OSI hat bei allen Wahlen die Listennummer 1.
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