Archiv der Kategorie 'Ankündigungen'

Ersti-Tage Programm WiSe 2017/18

Auch dieses Jahr organisieren wir wieder Orientierungstage für alle Erstsemesterstudis am OSI. Egal ob Master, Bachelor, Lehramt, Neben- oder Hauptfach, alle sind eingeladen. Das Program findet ihr hier direkt als Bild und in größer nochmal hier

Blog wird aufgeräumt und überarbeitet

Wir haben in letzter Zeit den Blog nicht so ausführlich gepflegt, wollen aber zum neuen Semester (WiSe 2017/18) mal ein bisschen aufräumen und den Blog verbessern. Wenn ihr dafür Ideen habt, dann kommentiert unter dem Artikel, schreibt uns einfach an fsi.osi@riseup.net oder auf Facebook-Seite.

Was wollen wir verbessern?
Es gibt z.B. einige Texte oder Veranstaltungen, die wir nur bei Facebook gepostet haben, die wollen wir hier noch nachtragen und versuchen in Zukunft alles wichtige bei FB und in dem Blog zu posten. Das hilft einerseits Menschen, die facebook nicht benutzen auch auf dem Laufenden zu bleiben, außerdem funktioniert der Blog mit seiner Suchfunktion und den Tags viel besser als Archiv um mal zu schauen was vor 1, 2 oder 5 Jahren die FSI so gemacht hat oder was für Tresen es alles schon gab. Außerdem haben wir in dem Blog, der erst 10 Jahre alt ist, diese Funktion hier gefunden:
(mehr…)

Tresen: 24.04.17, Doku: Kontinuitäten der Ausgrenzung

- allmonatlicher Tresen der FSI*OSI am 24.04.2017 -

Im Nationalsozialismus wurden sogenannte „Asoziale“ stigmatisiert, verfolgt, gequält und ermordet. 1945 bildet hierbei jedoch keinen Bruch sondern gesellschaftliche Verhältnisse, die durch die nationalsozialistische Ideologie geprägt wurden bestehen teilweise fort. Die im Jugendkonzentrationslager Uckermark Inhaftierten zählten lange Zeit zu den “vergessenen Verfolgten” des Nationalsozialismus und haben keine öffentliche Anerkennung erfahren.
Der Dokumentarfilm „…dass das heute noch immer so ist – Kontinuitäten der Ausgrenzung“ zeigt dies exemplarisch an der Geschichte von Maria Potrzeba auf. Vor dem Film wird eine Person von der Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V. einen kurzen Vortrag zur aktuellen Situation des Gedenkorts halten. Anschließend an den Film wird ein Mensch aus dem Filmteam, für Fragen und Diskussion zur Verfügung stehen.

(Hintergrund)Infos zu dem Film findet ihr hier: http://film-kontinuitaeten-heutenoch.de/
Infos zu der Gedenkort Initiative gibt es hier: http://www.gedenkort-kz-uckermark.de/

Der Tresen wird ab 19 Uhr geöffnet sein, ab 19:30 Uhr beginnt die Veranstaltung.

Ort: Bandito Rosso, Lottumstraße 10A, 10119 Berlin
Eintritt wie immer frei

Tresen: 27.03.17 Wie frei ist die Türkei? Journalismus als Verbrechen

Wie frei ist die Türkei? Journalismus als Verbrechen
– allmonatlicher Tresen der FSI*OSI am 27.03.2017 -

Eine ehemalige OSI-Studentin und jetzige Redakteurin Yagmur von Özgürüz (ozguruz.org) wird über die Repression in der Türkei, das Verfassungsreferendum am 16. April und die Rolle von regierungskritischem Journalismus (im Exil) berichten.

Einige zentrale, brandaktuelle Fragen werden erörtert:
Wie ist es um die (Presse)freiheit in der Türkei bestellt? Welche Rolle kann Özgürüz von Berlin aus einnehmen? Was bedeutet der Fall Deniz Yücel? Wie ist der türkische AKP-„Wahlkampf“ in Europa zu bewerten? Wer leidet unter den offiziellen deutsch-türkischen Beziehungen? Was können wir bis zum Referendum erwarten?

Wann? Mo. 27.03 Einlass: 19:30 Beginn: 20:00
Wo? Bandito Rosso – Lottumstraße 10A, 10119 Berlin
Wie viel? wie immer nüscht – Eintritt frei

Gestaltet eure Lehre mit! 25.01.17

Tresen: 23.01.17, Vortrag über Black Lives Matter

Facebook-Event

* Bericht aus dem Institutsrat am 07.12.16 *

Bericht zur Institutsratssitzung vom 07.12.2016

Zwei studentische Initiativen – und Profs bleiben fern
In der letzten IR-Sitzung standen mit der Petition von Decolonize FU und unserem offenen Brief zur Überbuchung am Fachbereich ausschließlich studentische Initiativen auf der Tagesordnung. Dies stieß auf reges Interesse bei Studierenden, so dass sich insgesamt etwa 35 Unterstützer*innen bei der IR-Sitzung eingefunden hatten. Umso mehr bedauern wir, dass sich von den 7 Profs, die normalerweise im Institutsrat sitzen, lediglich Bernd Ladwig (Sitzungsleitung) und Tanja Börzel eingefunden hatten (später kamen noch Ingo Peters vom Dekanat sowie Vertreter*innen des Fachbereichs hinzu). Eine Heterogenität der Meinungen im Professorium wurde so nicht abgebildet und verstärkt unseren Eindruck, dass studentische Initiativen von Seiten der Professor*innen nicht ausreichend ernst genommen werden. In der Sitzung war der IR formal auch nicht einmal beschlussfähig. Auch Bettina Engels, die als Verantwortliche der Ringvorlesung „Klimawandel in Afrika“ explizit von Decolonize FU angesprochen wurde, war nicht anwesend.

Bezüglich der Petition von Decolonize FU gab es schriftliche Stellungnahmen von Bettina Engels und Bernd Ladwig. Zudem wurde eine Stellungnahme von Christian Walther (Vorstand OSI Club) verlesen, die jedoch nicht im Voraus verschickt wurden, was auch bis heute trotz der Versicherung Ladwigs nicht nachgeholt wurde. Wir kritisieren, dass die Menschen von Decolonize FU keine direkte Antwort auf ihre Petition erhalten haben und die Infos nur durch Weiterleitung von uns bekamen. Es bleibt daher fraglich, ob das Institut sich überhaupt positioniert hätte, wenn wir den Punkt nicht auf die Tagesordnung des IR gebracht hätten. Zudem lag eine Anfrage der taz vor, was vermuten lässt, dass sich auch nur deshalb um eine Stellungnahme bemüht wurde.

Schlechte Diskussionskultur
Auch die Diskussionskultur innerhalb der Sitzung ließ zu wünschen übrig. Die anwesenden Vertreter*innen von Decolonize FU wurden mehrmals durch Zwischenrufe und Einwürfe aus den Gruppen der sonstigen Mitarbeiter*innen und Profs unterbrochen. Auch der Wunsch nach einer Redner*innenliste vonseiten der Studierenden wurde übergangen.

Zur Diskussion selbst: Das anfänglich vorgebrachte Argument der Profs, dass es keine Mittel für eine andere und vielfältigere Besetzung des Vorlesungspersonals der Ringvorlesung gegeben habe, wurde sehr schnell entkräftet, da auch Tanja Börzel eingeräumt hatte, dass Gelder aus dem Topf für Außenamtsmittel hätten beantragt werden können. Geld sei demnach auch nicht das Problem, sondern vielmehr ein strukturelles Versäumnis basierend auf einem „fehlenden Bewusstsein“. Die inhaltliche Diskussion fokussierte sich einerseits auf die inhaltliche Stellungnahme von Vertreter*innen von Decolonize FU versus Ladwigs Position „gegen die Kolonisierung der Wissenschaft durch Identitätspolitik“ sowie andererseits eine Art Konsens in Bezug auf das Bekenntnis zu Diversität in der Wissenschaft. Allerdings ohne konkrete Maßnahmen oder die bisherige Berufungspraxis am OSI zu diskutieren, was wir sehr bedauern.

Wie geht es weiter?
Zur Erarbeitung eines Antwortschreibens auf die Petition von Decolonize FU werden sich im Januar Vertreter*innen der vier Statusgruppen treffen.

Diskussion zur Überbuchung zu kurz
Die Diskussion zur Überbuchung wurde auf die letzten fünf Minuten zusammengestutzt. Dies zeichnete sich bereits dadurch ab, dass sich das GD-Team weigerte den formgerechten Antrag zur Beratung unseres offenen Briefs von vorneherein auf die Tagesordnung zu setzen. Auf den Brief selbst wurde in keiner Weise eingegangen. Deshalb bringen wir den Punkt bei der Sitzung am 18. Januar erneut auf den Tisch, zumal mit der Besprechung der Lehrplanung die Überbuchungssituation zwangsläufig thematisiert werden muss.

Vertreter*innen des Dekanats und des Fachbereichs hatten im Anschluss an die Sitzung zu einem außerplanmäßigen Treffen zwischen Studierenden, Lehrenden und Vertreter*innen des Fachbereichs zur Überbuchungssituation am OSI und zur Vorstellung der Studierendenumfrage aufgerufen.

Diskutiert am 18. Januar!
In der Sitzung hat sich gezeigt, dass die Anwesenheit der Studierenden wichtig war, um Gehör zu finden. Deshalb kommt am 18. Januar zahlreich, damit wir gemeinsam mit den Verteter*innen des IR die Überbuchungssituation am Fachbereich und vor allem unseren offenen Brief diskutieren können! Außerdem wird am 25. Januar wieder die Studierendenbefragung zu Lehrveranstaltungswünschen stattfinden – kommt auch hier zahlreich und äußert eure Wünsche!

Institutsratsitzung
Themen: Lehrplanung, Überbuchung
18.01.17, 9:00 Uhr
Ihnestr. 21/Hörsaal B

Studierendenbefragung zu Lehrverstaltungswünschen
25.01.17 18:00
Ihnestr. 21/Hörsaal A

taz-Artikel zu „Decolonise the FU“
Die taz hatte am 10. 12. 2016 einen Artikel über die Petition „Decolonise the FU“ geschrieben. Wir haben ein paar kritische Anmerkungen zu dem Artikel.

eure

FSI*OSI

Kommt alle zur Diskussion in den Institutsrat am 07.12.16

Hier gehts zu unserem offenen Brief, den wir im Institutsrat vorlesen werden und diskutieren wollen.

Weitere Infos findest du in unserem Post zu den Hintergründen der Überbuchung an der FU & am Fachbereich PolSoz

Tresen: 28.11.16, Film „Paris Rebelle“

Trailer

Links:
antifa-nordost.org
leftreport.blogsport.eu

Nachtrag:
Wer es nicht zum Tresen geschafft hat, aber den Film trotzdem gerne sehen möchte, kann ihn hier kostenlos sehen und runterladen.

Kennenlerntresen und offenes Plenum

Liebe*r Kommiliton*in,

Bist du an Hochschul- und linker Politik jenseits von Parteigruppen interessiert?
Hast du Interesse dich aktiv an der Uni und deinen Fachbereich einzumischen?
Dann komm doch bei den nächsten Treffen der FSI*OSI vorbei!

Am Montag gibt es einen Kennenlerntresen im Bandito Rosso. Soll heißen ihr könnt uns und eure Mitstudierenden in entspannter Kneipenatmosphäre kennenlernen.
Es gibt Bier und diverse andere Kaltgetränke zu günstigen Preisen. Kommt vorbei, egal ob ihr ganz neu am OSI seid oder schon länger dabei, egal ob Bachelor, Master, Haupt- oder Nebenfach.

Mo., 24.10.16
19.30 Uhr
Bandito Rosso, Lottumstr. 10a

Außerdem machen wir am Mittwoch ein offenes Plenum, um euch zu zeigen wie das normalerweise bei uns funktioniert und was unsere aktuellen Themen sind.
Danach wird es auch noch die Möglichkeit geben, im Roten Café das ein oder andere Getränk zu konsumieren.
Auch da gilt es, alle sind herzlich eingeladen, egal ob ihr ganz neu am OSI seid oder schon länger dabei, egal ob Bachelor, Master, Haupt- oder Nebenfach.

Mi., 26.10.16
18.00 Uhr
Rotes Café, Harnackstr. 1

Damit ihr euch vorher nochmal ein Bild davon machen könnt, wer wir so sind und was wir machen, hier eine kleine Zusammenfassung:

FSI*OSI ist die Abkürzung für „Fachschaftsinitiative Otto-Suhr-Institut“.

Wir sind für …

* gesellschafts- und herrschaftskritische Uni
* Vielfalt in der Lehre
* basisdemokratische Entscheidungen, Beteiligung und Diskussion
* Aktion, Protest und Veto

Wir sind gegen …

* jede Form von Diskriminierung bspw.: Rassismus, Antisemitismus, Sexismus
* Elite, Exzellenz und Studiengebühren
* Leistungsdruck und Uniformität

Wir machen …

* Tresen: allmonatlicher Barabend mit Vortrag und Diskussion (zB „DiscoverFootball – Empowerment durch Fußball“, „Verdrängung hat viele Gesichter – Radikale Stadtteilpolitik“)
* Veranstaltungen: Vorträge und Workshops mit aktuellem Bezug (zB „Kohle im Gerechtigkeitsdilemma“ im Rahmen der Mobilisierung zu Ende Gelände)
* Gremien und Arbeitskreise: aktive Mitarbeit in Institutsrat, Fachbereichsrat, Studierendenparlament, Berufungskommissionen (zB Professur „Transnationale Politik des globalen Südens“), Ausbildungskommission (inkl. Veranstaltung zu Studierendenwünschen in der Lehre)

Darüber hinaus sind die wöchentlichen Treffen auch Ausgangspunkt für politische Diskussionen, gemeinsame Aktionen außerhalb der FSI und gemütliche Kneipenabende.
Wir wollen dich und deine Themen kennenlernen, also komm vorbei.