Bericht vom Aktionstag „Otto von unten“

Vor ca. 2 Wochen gab es im besetzten Institut für Sozialwissenschaften (ISW) der HU ein Vernetzungstreffen von Studierenden der FU. Als Anknüpfung und Solidarität an die Besetzung im ISW und aus der allgemeinen Unzufriedenheit mit der Situation an der FU entstand die Idee einen Aktionstag an der FU zu veranstalten. Ein lose Gruppe von Studierenden der FU („FU von unten“) organisierten daraufhin den Aktionstag „Otto von unten“, der einen Raum bieten sollte für die Ansichten, Wünsche und Probleme von Studieren um so einen Austausch zu ermöglichen.
Am Dienstag den 07.02.17 kamen ab 10 Uhr über den Tag verteilt ca. 250 Studierende in die Ihnestr. 21, um zu diskutieren und sich auszutauschen.
Es fanden unter anderem Vorträge und Diskussionen zu folgenden Themen statt: Prekarisierung des akademischen Mittelbaus, autokratische Hochschulstruktur und mangelhafte studentische Mitbestimmung, Besetzung des ISW an der HU, institutioneller Rassismus in der Wissenschaft, Tarifkämpfe von (studentischen) Beschäftigten, Begriff und Sinn von „kritischer“ Wissenschaft.

In der Abschlussdiskussion waren sich alle einig, dass es nötig ist, sich weiter mit den Problemen an der FU zu befassen und konkrete Aktion folgen zu lassen. Dafür werden sich in den Semesterferien Interessierte treffen und neue Aktionen und offene Treffen zur Vernetzung für das kommende Semester planen.
Bis zu den Semesterferien wurde ganz konkret beschlossen, zum gemeinsamen Warnstreik der Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes der Länder zu mobiliseren. Dieser findet am kommenden Dienstag, den 14. Februar, statt und wird auch von der studentischen Tarifinitiative TVStud unterstützt.
Am kommenden Mittwoch, den 15.2., wird um 9.30 Uhr zur Sitzung des Institutsrats des OSI aufgerufen, um dort die Studierendeninteressen in Bezug auf die Lehrplanung am Institut zu vertreten. Die Lehrplanung wurde beim letzten Institutsrat wegen mangelnder Finanzierung abgelehnt.

Es ist sehr zu begrüßen, dass sich so kurzfristig Menschen zusammengefunden haben um so einen Tag zu organisieren. Angesichts der spontanen Organisation & Mobilisierung ist es außerdem ein Erfolg, dass so viele Menschen kamen um sich mit FU-weiten Problemen auseinanderzusetzen. Es hat sich gezeigt, dass es ein großes Interesse gibt an Austausch und Vernetzung mit anderen Studierenden, bezüglich der verschiedensten Problem an der FU. Offensichtlich herrscht hier eine große Leerstelle, die von Studierenden selbst gefüllt werden sollte. Selbstorganisierung ist der erste Schritt um etwas an den Verhältnissen zu ändern.

Wir als FSI*OSI werden diesen Prozess weiter begleiten und euch auf dem Laufenden halten über aktuelle Entwicklungen, für konkrete Infos schaut auf die facebook-Seite von (FU von unten).

Hier nochmal alle Links:

Warnstreik der Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes der Länder

studentischen Tarifinitiative TVStud

„FU von unten“

„Otto von unten“

eure FSI*OSI


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