Archiv für April 2012

Party Party Everybody – Semesterauftaktparty der Fachschaftsinis

Wie jedes Jahr gibt es auch dieses eine Semesterauftaktparty der Fachschaftsinitiativen an der FU, um die Wahlkosten wieder reinzuholen. Die Wahlen sind für die Fachschaftsinis super ausgefallen und das muss gefeiert werden!

Die Party steigt am 28.4. im New Yorck im Bethanien (Mariannenplatz 2, U-Bahnstation Kottbusser Tor (U1/U8, Bus 140)

Los geht’s in diesem Jahr schon um 21 Uhr mit grandioser Musik, lecker veganem Essen und Cocktails.
Musikalisch werden euch begeistern:
OSI_Allstars/A Foregone Tomorrow (Antideutsch_punk/Posthardcore)
Bathtub Theory (Indiepop)

Danach bezaubern euch DJ_anes mit Oldies, Ska, Trash, Alltimefavorites, Elektro, Drum´n´Bass, Techno usw.
Soli Eintritt 3-5 Euro
Wir freuen uns auf eine großartige Party!

Bericht vom Institutsrat am 25.04.2012

Ein neues Semester hat begonnen und damit auch die Arbeit der Gremien. Und es gibt einiges zu tun. Denn in das institutspolitische Tagesgeschäft haben sich auch ein paar andere, dringende Probleme eingeschlichen. So gibt es – zum Ärgernis der Studierenden – unter anderem Seminare mit völlig überzogenen Leistungsanforderungen, Profs, die nicht mehr als 25 Hausarbeiten korrigieren wollen und dazu noch den Totalausfall des Prüfungsbüros, was gerade in der Zeit der Anmeldung der Bachelorarbeiten zum Problem wird.

Professuren über Professuren
Am OSI werden in naher Zukunft einige Professuren frei und damit neu ausgeschrieben. Das Votum für die Professur System der BRD wird wohl in diesen Tagen an den Senat weiter gereicht. Das Verfahren wird von einem Minderheitenvotum begleitet. Auch wir sehen einige Kritikpunkte. Die Professur Rechtliche Grundlagen wird weiterhin nicht ausgeschrieben und das Präsidium bleibt – vorerst – bei seiner Ausschreibungs-Blockade. Des Weiteren wird voraussichtlich ab dem Wintersemester 2013/14 die Professur Politikdidaktik frei – zurzeit von Peter Massing besetzt. Hier kam heute das Gerücht auf, das Präsidium wolle diese Professur in eine W3 umwandeln und damit finanziell und ausstattungsmäßig aufwerten. Dies wäre ein Eingriff in den Strukturplan des OSIs und würde wahrscheinlich eine Abwertung der Professur Rechtliche Grundlagen bedeuten. Wir bleiben da – und auch in den anderen Fällen – dran. Für die Ausschreibung der Nordamerikaprofessur beginnt die Berufungskommission demnächst ihre Arbeit. Außerdem hat Anja Zorob (bisher Arbeitsstelle für Politik des Vorderen Orients) das OSI verlassen und lehrt nun in Bochum.

Das Prüfungsbüro ist zu
Das OSI hat ein Problem. Momentan ist das Prüfungsbüro aufgrund von u.a. krankheitsbedingten Ausfällen nicht besetzt. Dies ist vor allem für uns Studierende ganz schön suboptimal, da momentan ein Haufen Anmeldungen zur Bachelorarbeit und auch andere Dinge (Wechsel der Studienordnung oder Anerkennung von Seminaren) sich verzögern. Der Prüfungsausschuss versucht einiges an Arbeit zu übernehmen, aber vollständig kann er es auch nicht leisten. Deswegen soll ein Werkvertrag einer vergeben werden, damit diese Aufgaben weiterhin geleistet werden können. Bis Mitte Mai wird die Situation allerdings schwierig bleiben. Hervorzuheben ist dabei allerdings, dass die studentischen Vertreter_innen im Prüfungsausschuss ein hohes Engagement zeigen und u.a. die Sprechstunde des Prüfungsbüros zum Teil übernehmen werden.

Anderes
Das OSI bekommt bald eine Online-Studienfachwahl-Assistent. Dafür muss aber noch einiges an Arbeit geleistet werden und bei den Professor_innen scheint bisher noch niemensch bereit zu sein, die Federführung zu übernehmen. Mal abwarten, wann sich die zukünftigen Studierenden also in einer multimedial-aufgeladenen Website das OSI aussuchen sollen.

Der studentische Antrag zur Umstrukturierung der Vergabe von Lehraufträgen wurde abgelehnt. Der Antrag sah vor, den zentralen Haushalt des Instituts aufzuwerten und aus einem zentralen „Pool“ Lehraufträge zu vergeben und zu vergüten. Den Profs scheinen ihre Kostenstellen da jedoch zu heilig zu sein, als dass sie diese Idee unterstützen würden, und es bleib weiterhin von der „Gnade“ reicher Kostenstellen abhängig, ob ein Lehrauftrag finanziert wird. Mal sehen wann da das völlige Chaos ausbricht.

Die Forschungsstelle für Umweltpolitik plant in Zusammenarbeit mit der TU einen Umweltmaster. Der Irat hat dies begrüßt und ab dem Wintersemester 2013/14 – so zumindest der Plan – soll der Studiengang studierbar sein.

Das OSI wird auch in Zukunft Exkursionen – sofern ein Antrag eingereicht wird – finanzieren. Zumindest bis 500 € und ab mindestens 10 Personen. Die bisherigen Unklarheiten bei der Vergabe von Geldern dieser Art konnten damit zum Teil ausgeräumt und Kriterien zur Vergabe geschaffen werden. Denn bei der momentan prekären Haushaltssituation und der finanziellen Schwierigkeit ein halbwegs gutes Lehrangebot auf die Beine zu stellen sind solche Regelungen sinnvoll und richtig.
Wenn nichts Wichtiges dazwischen kommt, dann wird der kommende Irat am Mittwoch, dem 23.5. um 9 Uhr in der Ihnestr. 21/B stattfinden.

„Black Block“ beim nächsten Tresen: 23.4.

Genua im Sommer 2001: Hunderttausende protestieren gegen die Folgen einer einseitig an Kapitalinteressen ausgerichteten Globalisierung. Kirchliche Gruppen, Sozialdemokrat_innen, Migrant_innen, Antikorruptionsorganisationen, Gewerkschaften, Anarchist_innen, Stadtteilorganisationen… Sie alle eint das Ziel, den G8-Gipfel in der italienischen Hafenstadt zu verhindern, die hermetisch abgeriegelte „Rote Zone“ zu stürmen, die Mächtigen mit ihrem Protest zu konfrontieren.
Die frisch gewählte Regierung von Silvio Berlusconi reagiert mit brutaler Härte. Hunderte Menschen werden verletzt, im Gefängnis gefoltert, traumatisiert. Ein Demonstrant, der 23-jährige Genueser Carlo Giuliani, stirbt durch eine Polizeikugel. Besonders brutal geht die Polizei beim Überfall auf die Diaz-Schule, einem angeblichen Schlafplatz von militanten Autonomen, vor.

genua

Um die Tage des Protests in Genua, die Polizeirepression und den Sturm auf die Diaz-Schule geht es in dem Dokumentarfilm „Black Block“, der auf der Berlinale unter großem Andrang Premiere hatte. Wir zeigen den Film am Montag, den 23.4., um 20 Uhr. Anschließend, wenn gewünscht, Diskussion, in jedem Fall aber kalte – und günstige – Getränke, Kicker und der übliche unzusammenhängende Musikmix.

Im Bandito Rosso | Lottumstraße 10a | U8 Rosenthaler Platz, U2 Rosa-Luxemburg-Platz