Neue OSI-Zeitung erschienen

Seit dieser Woche gibt es die siebte Ausgabe der OSI-Zeitung an verschiedenen Stellen im Institut zum kostenlosen mitnehmen. Inhaltlich setzen große Artikel zu der Auseinandersetzung um den FSB 700 samt Ideengeschichtsstreit, der politischen Kultur am OSI (s. auch hier) und den Geschehnissen rund um die Immatrikulationsfeier die Schwerpunkte. Ausserdem geht’s um das Ende der politischen Erwachsenenbildung am OSI und die hauseigene FU-Jubelpropaganda. Kurze Meldungen aus dem Institutsalltag, ein Kommentar und eine Glosse runden die Zeitung ab.
Leider müssen wir als FSI OSI zu zwei Artikeln deutliche inhaltliche Kritik loswerden. Zum einen zum Aufmacherartikel „Im Schützengraben“ (S. 1 ff.), in dem behauptet wird, die Fachschaftsinitiative hätte zum „Who the fuck is SFB 700″-Vortrag geladen. Das stimmt schlicht und ergreifend nicht. Wir haben mehrfach auf Treffen darüber diskutiert, ob wir die Veranstaltung mittragen, und sind zu dem Schluss gekommen, dies nicht zu tun. Und zwar aus dem einfachen Grund, dass keineR der damals Anwesenden sich eingehender mit dem SFB beschäftigt hatte und wir nicht so leicht, quasi aus dem Bauch heraus, eine Veranstaltung zu dem Thema (mit-)veranstalten wollten. Im zweiten Fall geht es um die Glosse „In Dahlem nichts Neues“ (S.9), in der eine Nähe der FSI zur Aktion mit den blutigen Kissen im November hergestellt wird. Auch hier waren wir als Ini in keinster Weise beteiligt, diese Aktion ging nicht einmal von einer hochschulpolitischen Gruppe aus. Es handelte sich dabei um eine Aktion des „Nomadischen Anti-Kriegs-Cafés“, an der natürlich auch Studierende beteiligt waren. Wir hätten uns gefreut, wenn die Redaktion der OSI-Zeitung da vielleicht einmal vorher nachgefragt hätte.
Ansonsten viel Spaß mit der – wie üblich sehr informativen – Zeitschrift und eine angenehme letzte Uni-Woche.


2 Antworten auf “Neue OSI-Zeitung erschienen”


  1. 1 Gerrit 10. Februar 2009 um 19:02 Uhr

    Hey,
    Danke für die Hinweise. Zum ersten Punkt kann ich nur sagen: war ein Schnitzer, sorry dafür. Beim zweiten würd ichs mit der Genauigkeit nicht ganz so ernst nehmen, Riedmüller ist auch nicht direkt für Bib-Räumungen zuständig gewesen – es ging eher darum, im Eindruck zu beschreiben, was ankommt, nicht unbedingt, was wirklich und präzise Phase ist.
    Grüße,
    Gerrit

  2. 2 fsiosi 11. Februar 2009 um 15:24 Uhr

    Hi Gerrit,
    danke für deine Stellungnahme. Das mit der Glosse haben wir auch nicht ganz ernstgenommen, aber leider entstand unser Artikel unter großem Zeitdruck und da blieb die Differenzierung ein wenig auf der Strecke.

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